Weniger Reiz. Mehr Klarheit.
Was die Sommersonnenwende uns über Ruhe, Akustik und die Arbeitswelt von heute lehren kann
Die Sommersonnenwende gilt als Moment der Fülle: der längste Tag des Jahres, der höchste Stand der Sonne, der sichtbare Höhepunkt des Lichts. Gerade deshalb ist sie mehr als ein astronomisches Ereignis. Sie markiert nicht nur Intensität, sondern auch einen Wendepunkt. Nach dem Höhepunkt beginnt die Bewegung zurück. Vielleicht liegt genau darin ihre eigentliche Kraft: in der Erinnerung daran, dass selbst im Moment grösster Energie Balance notwendig ist.
Für die Arbeitswelt von heute ist das ein überraschend treffendes Bild.
Aktivität wird ermöglicht. Klarheit wird vergessen.
Viele Büros sind hervorragend darin geworden, Aktivität zu ermöglichen: Austausch, Meetings, Sichtbarkeit, Dynamik. Weniger gut sind sie oft darin, etwas anderes zu leisten: Klarheit wiederherzustellen. Das ist kein Randthema. Es ist eine der stillen Schwächen moderner Arbeitsumgebungen.
Der Gensler Global Workplace Survey 2024, der über 16’000 Arbeitnehmende in 15 Ländern befragte, macht das deutlich: 94% der Mitarbeitenden in top-bewerteten Büros haben echte Wahlmöglichkeiten — darüber, wie und wo sie innerhalb des Büros arbeiten. Nicht als Komfortangebot, sondern als Grundvoraussetzung für Leistung und Wohlbefinden. Die besten Arbeitswelten sind nicht die, die am meisten anbieten. Sondern die, die das Richtige zur richtigen Zeit anbieten — einschliesslich Rückzug, Stille und mentale Entlastung.
Akustik ist keine Nebensache. Sie ist strategisch.
Wenn ein Raum auf dem Papier funktioniert und Menschen trotzdem erschöpft – was fehlt dann? Häufig: Akustik.
Leesmans Analyse „Noisy Spaces, Quiet Consequences“ von Dr. Sepideh Yekani macht das in Zahlen greifbar. 89% der Mitarbeitenden bezeichnen konzentriertes Einzelarbeiten als wichtige Tätigkeit. Gleichzeitig sagen 70%, dass Geräuschverhältnisse für sie bedeutsam sind – doch nur 35% sind damit zufrieden. Eine der grössten Lücken, die Leesman in Arbeitsplatzevaluationen überhaupt misst.
Die Konsequenzen sind gravierend: Mitarbeitende, die mit dem Lärmpegel unzufrieden sind, bewerten ihre Produktivität 46 Prozentpunkte schlechter als jene in ruhigeren Umgebungen – und ihr Wohlbefinden sinkt um 45 Punkte. Bemerkenswert dabei: Selbst in Leesman+ zertifizierten Spitzenbüros liegt die Zufriedenheit mit der Akustik bei gerade einmal 45%. Das ist kein Einzelproblem. Das ist ein systemisches Qualitätsproblem.
„Nur 35% der Mitarbeitenden sind mit den Geräuschverhältnissen an ihrem Arbeitsplatz zufrieden – einer der schwächsten Werte, den Leesman überhaupt misst.“
Lärm erschöpft. Nicht nur im Moment.
Was Leesman in Daten zeigt, bestätigt Jabras Forschung zu Fokus am Arbeitsplatz auf der Ebene des persönlichen Erlebens. 74% der Wissensarbeitenden geben an, dass laute Arbeitsumgebungen sie mental und körperlich müde machen. 47% bezeichnen Lärm als einen ihrer grössten Stressfaktoren. Und 63% sagen, dass eine laute Umgebung ihre Begeisterung für die Arbeit reduziert.
Das ist keine kurzfristige Ablenkung. Das ist ein kontinuierlicher Entzug von Energie, Engagement und Freude an der Arbeit. Genau hier wird Akustik strategisch – nicht als technisches Extra, sondern als Teil der mentalen Infrastruktur eines Raums.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: Unterstützt ein Raum Arbeit? Sondern: Unterstützt er Menschen dabei, klar zu bleiben, wenn Arbeit anstrengend wird?
Räume regulieren oder sie zermürben.
In einer Welt der Überstimulation sollte der Arbeitsplatz nicht nur Performance ermöglichen. Er sollte auch helfen, zu regulieren.
Räume beeinflussen, ob wir uns sammeln oder zerstreuen. Ob wir unter Dauerdruck stehen oder in einen ruhigeren Rhythmus finden. Ob ein Ort Energie fordert – oder auch einmal zurückgibt. Akustik ist dabei zentral, aber sie wirkt nie allein. Auch Zoning, Materialität, Licht und Struktur entscheiden darüber, ob eine Umgebung Druck aufbaut oder Entlastung schafft. Die besten Arbeitswelten sind deshalb nicht die lautesten oder permanent aktivsten – sondern die, die wissen, wann sie sich zurücknehmen müssen.
EchoCurtain® SOLSTICE: Ruhe gestalten, ohne sie zu inszenieren.
Aus genau dieser Überlegung ist EchoCurtain® SOLSTICE entstanden. Nicht als dekoratives Saisonmotiv, nicht als offensichtliches Bild der Sonne – sondern als räumliche Antwort auf eine ernsthafte Gestaltungsfrage: Wie schafft man Ruhe, ohne sie plakativ zu inszenieren?
Die Gestaltung übersetzt die Idee der Sommersonnenwende atmosphärisch, nicht symbolisch. Symmetrische Perforationen schaffen Leichtigkeit, Durchlässigkeit und akustische Funktion. V-Cut Linien bringen einen weichen Rhythmus in die Fläche. Zusammen entsteht eine Struktur, die nicht dominiert, sondern moduliert – sie gliedert Raum, filtert Reize und bringt eine ruhigere Präsenz in offene Umgebungen. Weniger, aber besser.
Die eigentliche Lehre der Sommersonnenwende.
Nicht, dass wir noch mehr Energie brauchen. Sondern dass selbst im Moment grösster Helligkeit ein Innehalten sinnvoll ist.
Übertragen auf den Arbeitsplatz heisst das: Die besten Büros werden nicht allein daran gemessen, wie viel Aktivität sie ermöglichen. Sondern auch daran, wie gut sie Klarheit zurückgeben, wenn der Alltag unruhig wird.
Denn Ruhe ist nicht leer.
Ruhe ist nicht passiv.
Und in guten Arbeitswelten ist sie kein Luxus, sondern eine Voraussetzung.
HÄUFIGE FRAGEN ZU AKUSTIK, RUHE UND ECHOCURTAIN® SOLSTICE
1. Warum ist Akustik im Büro wichtig?
Schlechte Akustik zählt zu den am häufigsten unterschätzten Schwächen moderner Büros. Laut Leesman sind nur 35% der Mitarbeitenden mit den Geräuschverhältnissen an ihrem Arbeitsplatz zufrieden – einer der schwächsten Werte, den die Forschung überhaupt misst. Ruhigere Umgebungen fördern Konzentration, reduzieren Stress und geben mentale Klarheit zurück.
2. Wie wirken sich Geräuschverhältnisse auf Mitarbeitende aus?
Mitarbeitende, die mit dem Lärmpegel unzufrieden sind, bewerten ihre Produktivität bis zu 46 Prozentpunkte schlechter als jene in ruhigeren Umgebungen. Laut Jabra geben 74% der Wissensarbeitenden an, dass laute Büros sie mental und körperlich ermüden – und 63% sagen, dass Lärm ihre Begeisterung für die Arbeit reduziert.
3. Was ist EchoCurtain® SOLSTICE?
EchoCurtain® SOLSTICE ist ein neues Musterdesign für den akustischen Raumteiler EchoCurtain® von ECHOJAZZ AG, entwickelt in Kriens, Schweiz. Symmetrische Perforationen und weiche V-Cut Linien schaffen akustische Funktion und eine ruhigere atmosphärische Präsenz – ohne dekorative Inszenierung.
4. Für welche Räume eignet sich EchoCurtain® SOLSTICE?
EchoCurtain® SOLSTICE eignet sich für offene Büroflächen, Rückzugszonen, Besprechungsbereiche sowie alle Raumkonzepte, in denen Zoning, akustische Entlastung und gestalterische Qualität zusammenspielen sollen – in Büros, Hotels, Schulen und Restaurants.
5. Welche gestalterischen Merkmale prägen EchoCurtain® SOLSTICE?
Das Design verbindet symmetrische Perforationen für akustische Absorption mit weichen V-Cut Linien, die einen ruhigen visuellen Rhythmus in die Fläche bringen. Das Ergebnis ist eine Struktur, die Räume gliedert und Reize filtert – präzise in der Funktion, zurückhaltend in der Form.
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